Sonntag, 21. Juni 2015

How to do: Schutzzauber für Kinder

Hey, liebe Leser
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heute möchte ich euch einen weiteren Artikel zum Pagan Parenting spendieren. Und zwar soll es diesmal darum gehen, wie man Kinder vor magischen Einflüssen schützen kann. Jeder, der sich mit Magie beschäftigt hat schon einmal den Gedanken gehabt, was passieren könnte, wenn irgendetwas davon auf die eigenen Kinder zurückfällt bzw. ihnen von anderen magischen Menschen als leichtes Ziel etwas angetan wird.
Oftmals sind es sogar Leute, die nicht an Magie glauben, die gerade Kindern zum Verhängnis werden können. Denn Magie liegt in uns allen und in jedem Wort von uns – wer sich damit allerdings nie auseinander gesetzt hat, spricht vielleicht schon mal ungewollt einen harten Fluch oder Verwünschung aus. Doch nicht verzagen. Wie ihr eure Kinder schützen könnt, dass möchte ich euch heute aufzeigen!


Magische Symbole

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Der einfachste Weg des Schutzes sind magische Symbole. Sie sind einfach verständlich und lassen sich leicht – und auch unsichtbar – anwenden. Dabei benutzen wir viele Möglichkeiten bereits längst im Alltag. Da wäre zum Beispiel das altbekannte Hufeisen. Praktisch jeder von uns kennt den Ausspruch, dass es mit der Öffnung nach oben aufgehängt Glück einfängt. Doch nicht nur das, auch Schutz kann das Hufeisen gewähren.

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Starke Schutzsymbole sind auch das Auge des Horus oder der Thorshammer. Im alten Ägypten wurde dem Auge allgemeiner Schutz – im Besonderen aber Schutz gegen die allgegenwärtige Gefahr des Ertrinkens – nachgesagt. Der Thorshammer – Mjöllnir – war bei den Nordleuten meistens ein von Frauen zur Fruchtbarkeitssteigerung getragenes Symbol. Allerdings ist Thor unter anderem der Beschützer der Menschheit und soll mit seinem Hammer die Eisriesen erschlagen um Asgard und Midgard zu schützen.

Natürlich dürfte man das bekannteste Schutzsymbol überhaupt nicht vergessen – das Pentagramm.
Kaum ein Symbol ist so mit Schutz und Magie behaftet wie das Pentagramm – gleichzeitig in der nicht magischen Öffentlichkeit aber so negativ behaftet. Ich würde es als Schutzsymbol für Kinder daher nur bedingt einsetzen und wenn, dann sollte man sich darauf gefasst machen, dass man oftmals seine Bedeutung gut erklären muss um Vorurteile auszuräumen.

Magische Kleidung

(c) Shayla M.
Natürlich gibt es auch viele Möglichkeiten ein magisches Kleidungsstück für euer Kind zu präparieren. In Malaysia binden Eltern ihren Kindern schwarze Seidenbänder ans Handgelenk um bösen Zauber von ihnen fern zu halten.
Eine gute und einfach Möglichkeit ist auch das Besticken von Kleidungsstücken bzw. sogar schon magische Symbole in Kleidungsstücke zu häkeln/stricken etc. Wer allerdings keinerlei Geschick in solchen Dingen hat, der kann auch einen waschfesten Textilstift nutzen um – auffällig oder unauffällig – magische Schutzsymbole für die Kleidung der Kinder zu schaffen. Das können natürlich das Auge des Horus, ein Pentagramm, Thorshammer – und sogar Runen sein. Die Rune Algiz gilt als ganz besonders starke Schutzrune.

Ich habe für mein Kind eine Schutzdecke angefertigt. Ich hatte in der Schwangerschaft eine schöne leichte Decke bei Ikea gefunden, die mir sofort gefiel. Da ja klar war, dass meine Kleine im Sommer geboren wird, musste nun mal eine leichte und doch warme Decke für einen Säugling her.
Für mich stand schnell fest, dass ich der Decke Persönlichkeit verliehen und sie mit meinem
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ganz persönlichen Schutz stärken möchte, damit es meinem Kind gut geht. Also nahm ich mir ein kontrastreiches Garn und dank einer Vorlage meines Mannes ziert nun eine selbstgestickte Triquetra die Decke meiner Tochter. Ich habe mich dabei unfassbar viel in den Finger gestochen – und es ist schrecklich unruhig geworden - später habe ich erfahren, dass ich durch das Blut aus meinen Fingern den Schutz noch verstärkt habe. Da unser eigenes Blut ein sehr starkes Opfer und eine sehr starke Flüssigkeit ist.
Bei der Herstellung dieser Decke habe ich mich übrigens an den typischen Quiltdecken orientiert. Leider bin ich – um eine solche Decke zu machen – nicht handwerklich geschickt genug. Doch vielleicht du?

Schützende Steine und Pflanzen

Natürlich hält auch das Reich von Mutter Erde viele Dinge zum Schutz vor bösen Mächten
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bereit. Wenn man in eine einschlägige Gruppe oder Forum geht und nach einem Schutzgegenstand fragt, dann wird einem garantiert der schwarze Turmalin empfohlen. Er gilt in der Heilsteinszene als einer der stärksten Schutzsteine überhaupt und soll gerade für das abwenden von negativen und schadhaften Energien sehr nützlich sein.
Doch auch Pflanzen gibt es, die dein Kind schützen können. Zum Beispiel Knoblauch. Als Kranz aufgehängt ist er überaus dekorativ und hält böse Energien fern. Zudem soll er verhindern, dass sich Personen, die schlechte Absichten haben, den Raum betreten können. Praktisch eine Art magischer Alarmanlage.

(c) Youqueen
Eine weitere sehr schöne Möglichkeit ist ein kleines Sträußlein aus Dill und Salbei. Mit einem roten Band zusammen gebunden kann man es zb. an den Himmel der Wiege hängen oder unter der Matratze deponieren. Wirksam hält es alle negativen Energien fern und sieht zudem noch unfassbar lieblich aus. Zudem ist es eine einfache Möglichkeit noch andere Kräuter, die gewünschte Eigenschaften für dein Kind haben, beizumengen.
Sollte dir das bloße Aufhängen von Kräutern nicht zusagen bzw. möchtest du den Schutz deinem Kind vielleicht mitgeben auf eine Reise oder ähnliches, dann kannst du die Kräuter auch in ein kleines Kisschen oder Beutelchen füllen. Am besten aus natürlichen Materialien wie Wolle, Baumwolle oder Seide. Wenn man die Beutelchen/Kissen mit Watte füllt, kann man auch ätherische Öle verwenden. (Vorsicht bei der Dosierung.)

Das war natürlich nur ein kleiner Überblick über all die Möglichkeiten, wie ihr eurer Kind in seinem Zimmer oder auf Reisen schützen könnt. Sicher fallen euch noch viele andere ein – und ich würde mich freuen sie zu hören!
Also – in die Kommens damit. Oder schickt mir eine Mail.
Vielleicht bekommen wir ja noch einen zweiten Teil zusammen?

Freu mich auf euch,

Ardijana

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