Freitag, 17. November 2017

17. November 2017 (abnehmender Mond/Tag vor Neumond): Wenn dich sogar deine Karten mobben....


Hey ihr Lieben,

der November neigt sich dem Ende, die Geschäfte stimmen uns schon voll auf Weihnachten ein und ich hänge mit dem Kopf in den Wolken. Ich habe gerade einen Trauerfall in der Familie, weswegen uns ein langer spontaner "Urlaub" bevorsteht, der geplant werden muss. Zusätzlich zum Wohnungsputz und meine schlaflosen Nächte wegen meiner Jüngsten sind auch nicht gerade hilfreich dabei, mich mit Gedanken und Seele auf dem Boden zu halten. Meistens taumle ich nur durch den Tag wie ein Zombie, ohne direkt zu wissen wohin ich eigentlich unterwegs bin oder was ich eigentlich tue.

In diesem Zustand suche ich Ruhe und Schutz bei meinem Altar. Manchmal wüsste ich nicht, was ich ohne meinen Fixpunkt machen würde. Gerade, da wir momentan praktisch nicht vor die Tür kommen; auch wenn ich glaube, spazieren gehen wäre jetzt perfekt für mich.
 Ich merke auf jeden Fall stark, wie meine magischen Energien durch die fehlende Ruhe beinflusst sind. Doch darüber, wieso man als magisch arbeitender Mensch sein Leben im Gleichgewicht - mit Entspannung und Sport - halten sollte, werde ich euch noch einen anderen Artikel schreiben.

Heute und hier möchte ich euch berichten, was meine Tochter für ein unfassbares Interesse an meinen magischen Gegenständen hat. Denn sobald ich mich meinem Altar nähere, ist meine Älteste zielsicher hinter mir her. Ich habe praktisch keine Ruhe Minute, wenn eins meiner Kids wach ist. Meine Große ist da auch sehr selbstbestimmt und fordert sehr energisch Dinge meines Altars für sich ein - meine Heilsteine, meine Federn, mein Räucherwerk, meine Kerzen, meine Trommel - einfach alles, was ich anfasse muss sie ebenfalls haben  und begucken.
(C) i.pinimg.com
Sogar wenn ich nicht dran bin, kann es vorkommen, dass ich einfach die Schubladen höre und sie mit ein paar meiner Steine stiften geht oder mir mit Streichhölzern entgegen kommt und möchte, dass ich ihr Kerzen anzünde.

Eigentlich ja echt süß - und zugegebener Maßen macht es mich immer ein wenig Stolz auf mein Nachwuchshexchen - wenn ich nicht immer Angst haben müsste alle meine Sachen niemals wiederzusehen! 
Naja, auf jeden Fall war ich vor ein paar Tagen so mutig (oder dämlich genug) ihr meine Tarotkarten in die Hand zu geben. Ja...ausgerechnet auch noch mein Lieblingsdeck. Meine innig, heiß geliebten Crowley - Karten. 
Und so saß sie dann mit ihnen am Esstisch, mischte sie bunt durcheinander, während ich versuchte ihr zu erklären, dass es kein Memoriespiel ist. Und weil Mama es ja nicht lassen kann - und auch wenig aus der Übung ist, befragte ich meine Karten gleich mal. Natürlich dazu, ob meine Tochter eine magische Veranlagung hat und was auf diesem Weg erreichen könnte.....(Denn Mama will ja so gar nicht, dass sie in ihre Fußstampfen tritt. *ha ha*) 

Meine Karten waren auch sehr positiv und sprachen von viel Kraft und Geschick - wenn Mama denn die Pfoten raus halten kann. 
Aua.
Habe das Gefühl, diese Klatsche kann ich immer noch spüren. Naja....ist ja nicht so, dass ich nicht wüsste, dass ich dazu neige Dinge zu "übernehmen" und eindeutig lernen muss ihr ihren Weg zu überlassen und ihn zu respektieren....aber peinlich war es trotzdem für mich. Gerade da mein Mann mir gegenüber saß und die Deutung hören wollte - womit ich gezwungen war es auch noch laut auszusprechen....

Was lernen wir daraus?
Karten sagen immer, was sie meinen. Auch wenn du das nicht unbedingt hören möchtest....


Beste Grüße,
eure Ardijana

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